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Fragen und Antworten

Typische Fragen und die dazugehörigen Antworten

Mitglieder, die aufgrund erheblicher gesundheitlicher Einschränkungen dauerhaft nicht mehr in der Lage sind, ihren Beruf vollständig auszuüben, können auf Antrag eine Berufsunfähigkeitsrente erhalten. Die Berufsunfähigkeit muss sich auf alle Tätigkeitsbereiche des Architekten- bzw. Ingenieurberufs erstrecken, d. h., es muss jedwede berufsbezogene Tätigkeit nicht mehr möglich sein. Bei teilweiser Berufsunfähigkeit besteht kein Anspruch auf eine Rentenleistung.


Für den Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente ist für diejenigen, die vor Vollendung ihres 45. Lebensjahres Mitglied im Versorgungswerk werden, keine Mindestversicherungszeit – die sogenannte Wartezeit – zu erfüllen. Wer nach Vollendung seines 45. Lebensjahres Mitglied wird, hat einen Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente nach Ablauf von drei Jahren. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass vor Eintritt der Berufsunfähigkeit mindestens ein monatlicher Beitrag gezahlt wurde.


Über den Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente entscheidet der Verwaltungsausschuss des Versorgungswerks auf Grundlage ärztlicher Gutachten.


Bei Vorliegen einer Berufsunfähigkeit beginnt der Rentenbezug drei Monate nach Antragstellung. Dabei handelt es sich um einen Zahlungsanspruch für den Fall der positiven Bescheidung. Die Vorschrift regelt nicht die notwendige Bearbeitungszeit, die i. d. R. deutlich länger als drei Monate betragen kann.

Unter dieser Maßgabe könnte sich insbesondere für freiberuflich tätige Mitglieder im Zeitraum zwischen Antragstellung und Rentenbezug u. U. eine Versorgungslücke auftun. Es wird deshalb ausdrücklich empfohlen, seinen individuellen Versicherungsschutz zu prüfen und – sofern eine solche Absicherung noch nicht besteht – den Abschluss einer Krankentagegeldversicherung in Betracht zu ziehen. Mit dieser freiwilligen Zusatzversicherung lassen sich im Krankheitsfall mögliche Einkommensausfälle bis zur Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente ausgleichen.


Nein. Ein gesonderter Antrag ist hierfür nicht erforderlich. Mit Erreichen der Regelaltersgrenze tritt satzungsgemäß an Stelle der gezahlten Berufsunfähigkeitsrente die Altersrente in gleicher Höhe ein.