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Delegierte beschließen moderate Erhöhung der Anwartschaften

Gute Nachricht für die aktiven Mitglieder des Versorgungswerks. Nach den Nullrunden der letzten Jahre werden die Anwartschaften für Einzahlungen, die ab dem Jahresbeginn 2019 erfolgen, um rund ein Prozent dynamisiert. Diesen Beschluss fasste die Vertreterversammlung der Architektenkammer NRW Anfang November einstimmig. Versicherungsmathematisch erfolgt die Umsetzung dieser Maßnahme über eine Erhöhung der sogenannten Rentenbemessungsgrundlage 2. Die verändert sich ab dem 01.01.2019 von aktuell 36.280,00 € auf dann 36.650,00 €. Ausschlaggebend für die positive Entscheidung des Architektenparlaments war ein wirtschaftlich gutes Geschäftsjahr 2017 des Versorgungswerks, das eine Finanzierung der Leistungsverbesserung möglich gemacht hat.

Damit konnte bereits im ersten Jahr nach Absenkung des Rechnungszinses eine zentrale Zielstellung der Satzungsänderung erreicht werden: Die Rückgewinnung von Handlungsmöglichkeiten des Versorgungswerks für seine Versicherten.

Die Leistungsverbesserung bleibt auf die Teilgruppe der aktiven Mitglieder beschränkt. Die Leistungen für Rentnerinnen und Rentner bleiben unverändert. Die Vertreterversammlung sieht darin eine Form des fairen Interessenausgleichs innerhalb der Solidargemeinschaft. Zur Erinnerung: Die Versorgungsempfänger waren von Anpassungen, die sich aus der Satzungsänderung 2017 ergeben haben, nicht erfasst.

Wegen des anhaltend schwierigen Kapitalmarktumfelds mit einem weiterhin niedrigen Zinsniveau, aber auch kritischen Marktentwicklungen insgesamt haben die gewählten Architektinnen und Architekten in der Vertreterversammlung zugleich entschieden, rund 120 Mio. € in eine Schwankungsreserve einzustellen, mit der etwaige Fehlbeträge in Zukunft ausgeglichen werden können.

Thomas Löhning, Hauptgeschäftsführer / Jörg Wessels, Geschäftsführer